Innenraum

Um 1920

Der spätgotische Rechtecksaal hatte früher weniger Fenster. Die runden Lichtlöcher wurden erst später in das Kirchenschiff eingebrochen.

Aufgrund des Einbaus einer Heizung konnte im Laufe des 20. Jahrhunderts auf die alten Öfen verzichtet werden.

Der spätgotische Rechtecksaal hatte lange eine lackierte Kassettendecke. Die ursprüngliche Balkendecke wurde 1960 wieder freigelegt.

Bei dieser großen Renovierung bekam unsere Kirche auch einen neuen Altar, eine neue Orgel und die drei großen Chorfenster.

Seither wurden weitere Renovierungen vorgenommen, so z.B. eine neue (transportable) Kanzel eingebaut und die alten Konfirmandenbänke im vorderen Bereich herausgenommen.

In der heutigen Form bietet unsere Kirche maximal 650 Sitzplätze. Vor den jetzigen Kirchenbänken gab es primitive Bänke (Balken) aus Vollholz für die "einfachen" Gemeindeglieder und für Honorierte je drei Stühle rechts und links im Chor. Einer davon war hoch gebaut mit Eingangstüre und Holzschiebegitter. In der ersten Reihe der Südempore war der "Herrenstuhl" für Schultheiß, Gemeinderat und die Heiligenrichter (Kirchengemeinderäte). Ein sogenannter Einsitz aus unserer Kirche steht als Leihgabe im Magstadter Heimatmuseum.

2004

Steinkanzel

Aus den gotischen Anfängen der Kirche stammt die Steinkanzel an der Längsseite des Kirchenschiffs. Es gab in dieser Zeit noch keine Kirchenbänke, die Gemeinde stand beim Gottesdienst, so dass es keine Schwierigkeit bedeutete, die Aufmerksamkeit beim Abendmahl in Richtung Altar und bei der Predigt in Richtung Kanzel zu wenden.

 

Später wurde ein frühbarocker Deckel mit der Figur des Auferstandenen aufgesetzt.

Wandkreuz

Das Wandkreuz stammt aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Ambo

Eine der letzten Neuanschaffungen für den Kirchenraum war dieser Ambo, ein Lesepult.